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Einziehen beim Partner mit Eigentum: Wie viel zahlen?

Deine bessere Hälfte besitzt die Wohnung und du ziehst ein. Miete zahlen? Nebenkosten teilen? Beim Kredit helfen? Dieses Tool vergleicht zwei ehrliche Berechnungsgrundlagen und liefert euch eine Zahl, über die ihr in Ruhe sprechen könnt.

Eure Situation

Marktmiete der Wohnung

Was diese Wohnung zur Miete kosten würde

Monatliche Wohnkosten

Nebenkosten, Grundsteuer monatlich umgelegt, Versicherung, Instandhaltung. Ohne die Kreditrate.

Aufteilungsregel

Dein monatlicher Beitrag

Dein Anteil: 50%

Basis tatsächliche Kosten

160 € pro Monat

Du teilst den laufenden Betrieb der Wohnung, nicht ihre Finanzierung: Der Kredit bleibt beim Eigentümer.

Basis Marktmiete

550 € pro Monat

Du zahlst deinen Anteil am Nutzwert, als würdet ihr gemeinsam mieten.

Viele Paare landen zwischen diesen beiden Beträgen. Entscheidend: Deine Zahlung sollte nicht die Kredittilgung übernehmen, denn die baut allein das Vermögen des Eigentümers auf.

WeZioo verfolgt diesen Beitrag anschließend jeden Monat, zusammen mit euren übrigen gemeinsamen Ausgaben.

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Das eigentliche Thema: nicht das Vermögen des anderen finanzieren

Wenn einem Partner die Wohnung gehört, lautet die Frage nicht wirklich „wie viel Miete?", sondern „wofür zahle ich eigentlich?". Den Kredit des Partners zu tilgen bedeutet, sein Vermögen zu vergrößern, ohne selbst etwas zu besitzen. Genau dieser Punkt erzeugt langfristig den meisten Groll, und fällt oft erst im schlechtesten Moment auf: bei einer Trennung.

Daher die zwei Grundlagen in diesem Tool. Die Basis „tatsächliche Kosten": Ihr teilt, was die Wohnung im Alltag kostet (Nebenkosten, Grundsteuer, Versicherung, Instandhaltung), aber nicht den Kredit. Die Basis „Marktmiete": Du zahlst deinen Anteil am Wohnwert, als würde das Paar mieten. Die erste schützt die einziehende Person, die zweite würdigt den Beitrag des Eigentümers. Der faire Betrag für euer Paar liegt oft dazwischen.

Ist die Basis gewählt, bleibt die Aufteilungsregel: 50/50 oder nach Einkommen, genau wie bei euren anderen gemeinsamen Ausgaben. Und was immer ihr entscheidet: Schreibt es auf. Eine schwarz auf weiß festgehaltene Vereinbarung verhindert Missverständnisse und lässt sich anpassen, wenn sich das Leben ändert (Renovierung, Nachwuchs, neue Gehälter).

Häufige Fragen

Soll ich bei der Kreditrate mithelfen?+

Bei der Tilgung nicht: Jeder getilgte Euro vergrößert allein das Vermögen des Eigentümers. Willst du dennoch beitragen, dann nur schriftlich (Schuldanerkenntnis, Kauf eines Miteigentumsanteils), sonst ist dieses Geld bei einer Trennung kaum zurückzuholen.

Ist die halbe Marktmiete fair?+

Vertretbar ja: Du nutzt die Hälfte des Wohnwerts. Der klassische Einwand: Diese „Miete" bereichert deinen Partner, während ein echter Vermieter ein Dritter ist. Deshalb zeigt das Tool auch die Kosten-Basis, meist niedriger, und viele Paare einigen sich dazwischen.

Ist dieser Beitrag rechtlich eine Miete?+

In der Regel ist eine Beteiligung an den Haushaltskosten zwischen Partnern kein Mietverhältnis. Eine echte Miete kann dagegen Pflichten für den Eigentümer schaffen (etwa die Versteuerung von Mieteinnahmen, je nach Land). Dies ist ein Bildungsinhalt: Für euren konkreten Fall fragt einen Profi.

Was sollten wir schriftlich festhalten?+

Den Betrag, was er abdeckt (laufende Kosten oder Wohnnutzung), und was bei großen Renovierungen oder einer Trennung gilt. Beiträge zu laufenden Kosten sind nicht rückholbar; ein Beitrag zur Tilgung muss zwingend dokumentiert werden, um rechtlich zu bestehen.

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